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mapschool: Farben

Eine freie Einführung in Geo

Die Nutzung von Farben in der Kartographie hat tiefgreifende und subtile Auswirkungen.

Choroplethenkarten nutzen Farbschemas oder Farbverläufe, die wiederum bestimmen wie Werte auf einer Karte repräsentiert werden. Die gleichen Farbkombinationen werden auch bei der Visualisierung von Rastern (z.B. Höhendaten) verwendet. Es gibt grundsätzlich drei Arten von Farbschemata: sequenziell, qualitativ und divergent: Cynthia Brewer fasst sie in diesem Artikel gut zusammen.

Die richtige Wahl von Farben für Karten ist schwierig: Farben sollten akkurat wahrnehmbar sein, sodass der Unterschied in Sättigung und Helligkeit über das gesamte Spektrum konsistent ist. Die Farben sollten auch für Rot-Grün-Blinde geeignet sein, was immerhin 7 bis 10% der Männer betrifft. Letztlich sollten die gewählten Farben auch den Erwartungen und bestehenden Assoziationen des Betrachters entsprechen, zum Beispiel das Grün Vegetation repräsentiert oder Rot Wärme. Das Farbspektrum sollte bestehende Haltungen nicht umkehren oder vermischen.

Hilfreiche Werkzeuge

ColorBrewer, ist ein langjähriges Projekt von Cynthia Brewer, das vorgefertigte und sorgfältig getestete Farbkominationen zur Nutzung in Karten bereit stellt.

Um ein Farbschema neu zu erstellen eignen sich HCL-basierte Farbwähler, um verwirrende Schemata zu vermeiden. Ames Color Tool ist bei der Wahl akkurat wahrnehmbarer Skalen hilfreich.

Wenn man selbst nicht rot-grün Blind bist, können Werkzeuge wie Color Oracle helfen diesen Effekt zu simulieren.

Weiterführender Lesestoff

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